Da auch auf dieser Seite immer mal wieder Beiträge/Kommentare zu div.Zeitgenossen auftauchen, welche es mit Recht und Gesetz -des Geldes wegen- nicht so ganz genau nehmen, kommt dieser Beitrag von Jörg Reinholz aus Kassel gerade recht..! Da wir diesen Artikel 1zu1 übernehmen, können wir leider die Namen der hier angesprochenen Personen auch nicht veröffentlichen…zumindest nicht in diesem Beitrag. Hier dann mal der Artikel von Jörg Reinholz: ______________________________________
Ein nicht ganz unbekannter und rechtskräftig zu einer Bewährungsstrafe knapp unterhalb des Verlustes der Kammermitgliedschaft verurteilter „Rechtsanwalt“ aus München ist (mal wieder) auf der Suche nach einem oder einer Dummen.
Es wird versprochen, dass man mit harter Arbeit durch die Übernahme des Inkassos für „mehrere englische Ltd.“ in kurzer Zeit zu viel Geld und darüber hinaus langfristig ein stabiles Einkommen erreichen könne. Sogar ein Postfach sei schon gemietet. Man müsse allerdings bereit sein oft in Frankfurt zu arbeiten – wo „für die Anfangsphase“ auch ein „warmes Plätzchen“ in einer WG bereitsteht. Der Arbeitsplatz in Frankfurt ist dann unter einer Treppe, die der Job definitiv nicht hinauf führt.
Wer solche Kolleginnen oder einen solchen Kollegen kennt und weiß, dass diese noch nicht Stammleser(innen) bei Rotglut.org sind, der gebe den guten und kollegialen Rat hier nachzulesen.
Es ist aus den Erfahrungen in der Vergangenheit heraus zu vermuten, dass der „Kollege“ sich bevorzugt an Anwältinnen wendet deren eigene Kanzleien sich noch in der schwierigen Phase des Aufbaues befinden.
Tatsächlich wird die Tätigkeit zu einem vollständigen Gesichts- und Rufverlust führen, der langfristig anhält und in der Gesamtbilanz die kurzfristigen Einnahmen mehrfach auffrisst. Es besteht begründet Grund zu der Annahme, dass der Anwalt (dessen eigener Ruf genügend ruiniert ist) den Job nicht etwa wegen der von ihm angeführten hohen Belastung „leider“ nicht selbst machen kann, sondern dass er selbst Bedenken hat, genau dort zu landen – wo jeder, der den Job auf Grund falscher Versprechen von „Glück, Seriosität und Reichtum“ (und dann länger als eine Hand voll Tage) macht, eigentlich selbst hingehört.
Der Autor hofft, er hat sich klar ausgedrückt.
Namen und Fakten über die Vorgängerin im Job erteilt möglicherweise die Anwaltskammer München oder die Kollegen, die sich die Kanzleiräume mit der im Reisen und Umziehen sehr erfahrenen Dame (kennt sich in Gegenden aus, wo der Pfeffer wächst) nicht mehr teilen wollen.
Gravenreuth gehört weggesperrt, die Anwaltslizen muß Ihm entzogen werden…für den Rest seines Lebens.
Kommentar von spike — April 18, 2008 @ 12:43